Der DAV weist im Rahmen seiner Sicherheitsforschung auf die Möglichkeit von Karabinerbrüchen hin. Auch heute noch brechen immer mal wieder Karabiner und der Alpenverein gibt deshalb Tipps zur Gerfahrenminimierung.
Gut ist es, einen Karabiner mit einer
hohen Schnapper-offen-Festigkeit zu verwenden. Bei einem Sturz können Kräfte von bis zu 8 kN auf die Zwischensicherungen wirken, deshalb empfiehlt es sich, Karabiner mit mindestens 9 kN zu verwenden, wie z.B. rechts im Bild das Expressset von Singing Rock mit Werten von 26-8-10 kN, die es preiswert schon für unter zehn Euro im Internet zu kaufen gibt (
Einkaufstipp). Seilseitige Karabiner sollten zudem als Wire-Gate genutzt werden (um eine Schnapperöffnung zu vermeiden) und an der Exe fest fixiert sein, damit er auf jedenfall längsseitig belastet wird. Karabiner an der Hakenseite sollte dagegen nicht fixiert und beweglich sein, um eine eventuelle Verkantung zu vermeiden. An besonders gefährdeten Routenpunkten sollten verschlussgesicherte Karabiner bzw. zwei Expresssets eingehängt werden.